Walking-in-your-shoes

Zur Methode:
Die noch relativ junge Methode wurde von Christian Assel nach Deutschland geholt und weiterentwickelt. Es handelt sich um eine schlichte doch gleichzeitig sehr kraftvolle Methode des empathischen Einfühlens.
„Du kannst einen anderen Menschen nicht verstehen, bevor Du nicht 1000 Schritte in seinen Mokassins gegangen bist“, ist das indianische Sprichwort, von dem sich der Name der Methode ableitet. Der Walker schlüpft mental und gefühlsmäßig in die Person oder das Thema, das gewalkt wird. Er folgt den Impulsen seines Körpers und beschreibt zunächst seine körperlichen Wahrnehmungen. Im weiteren Verlauf äußert er unzensiert Assoziationen, die sich einstellen oder weitere Wahrnehmungen. Hierbei wird er mittels der Fragen des Walkleiters geführt. "To walk" bedeutet hier: gehen, in Bewegung kommen, dem Wissen des Körpers vertrauen und folgen. Nimmt man die Bedeutung des Begriffs "Walken" aus der Tuchherstellung hinzu, so steht der Prozess des Gehens für ein Be- und Durcharbeiten von bestimmten Themen.
Die klare Struktur des Walkens bietet Halt: Zunächst wird das Anliegen prägnant herausgearbeitet und in einem Satz oder Wort benannt. Anschließend begibt sich der Walker oder ein Stellvertreter in diese Rolle hinein und erfühlt das Thema sozusagen von innen heraus. Dabei werden wertvolle Informationen transportiert, die wir im weiteren Verlauf zur Lösung des Anliegens nutzen können.
 
Was bringt mir ein Walk?
WIYS hilft weiter, wenn wir im Kopf feststecken.
Walken hilft, das eigene und das Verhalten anderer besser zu verstehen, erweitert unsere Handlungsmöglichkeiten und unsere Erlebnispalette. Häufig wird durch die Möglichkeit, etwas zu „lassen“ eine Menge zuvor gebundener Energie frei, die uns dann hilft, zuvor als belastend Empfundenes mit Leichtigkeit zu bewältigen.
WIYS eignet sich für Anliegen aus den unterschiedlichsten Bereichen: Blockaden, Konflikte, Krankheiten und Symptome, Beziehungen, anstehende Entscheidungen, Potentiale und Ressourcen sowie das Herausarbeiten motivierender Ziele und vieles andere mehr können zum Thema eines Walk gemacht werden.
 
Wen kann ein Walk unterstützen?
Erwachsene sowie Kinder bis hin zu Tieren können von einem Walk profitieren. Hierbei gehen Eltern stellvertretend für ihre Kinder und Besitzer für ihre Tiere.
Jemand, der in Bezug auf ein Thema feststeckt, erhält im Walk neue Impulse.
Eine Fragestellung, die einen schon lange umtreibt, kann zu einer Lösung finden. Der Walk hilft, das Thema umfassend, auf einer ganz neuen Ebene und aus neuer Perspektive zu betrachten.
Wenn man sich ein und demselben Problem immer wieder gegenüber sieht, kann der Walk aufzeigen, was sich dahinter verbirgt.
Ein festgefahrener Entscheidungsprozess vermag wieder Fahrt aufzunehmen und eine Entscheidung kann anschließend voller Überzeugung getroffen werden.
Walking-in-your-shoes biete ich als Einzelarbeit oder Workshop an.
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